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Webdesign

  • Neues Webdesign – Design einer komplett neuen Internetpräsenz
  • Redesign – Überarbeitung von bestehenden Internetpräsenzen

Gerade beim Redesign gibt es einige Punkte zu klären. Neben den Wünschen für das neue Webdesign, gilt es alte Wiedererkennungsmerkmale und möglicherweise Strukturen beizubehalten. Schließlich haben sich Ihre Besucher an Sie und Ihre alte Webseite gewöhnt und würden bei einem zu starken Redesign den Wiedererkennungswert vermissen. Möglicherweise ist aber eine Strategieänderung im Unternehmen auch ein ganz gezielter Aspekt für ein vollständiges Redesign. Dies gilt es im Einzelfall sehr genau zu betrachten!

Was ist Webdesign und woraus besteht Webdesign?

In den Ursprüngen bestand das “Webdesign” aus HTML und Grafiken. HTML existiert seit 1989, die erste Webseite wurde 1990 online gestellt – wobei zu dieser Zeit von Webdesign sicherlich nur bedingt die Rede sein konnte. Üblicherweise wurden Texte und Links in der Webseite verwendet, wenig bis keine Farben – Webdesigner waren zu dieser Zeit also noch nicht gefragt. Über Tabellen und Styleangaben konnten damals schon Farben und Formen verwendet werden, was allerdings einen sehr langen und unübersichtlichen Quelltext (die Datei die an den Broser gesendet wird, um die Webseite darzustellen) zur Folge hatte. Dies änderte sich ca. 1996, dann eroberte CSS (Cascading Stylesheets) das Internet – CSS ist eine Formatierungssprache für HTML. CSS definiert Formen, Farben und Platzierung von Elementen auf einer Webseite. HTML verbindet CSS mit den Inhalten und bildet somit das Grundgerüst und das eigentliche Webdesign für die Webseite.

Heute gehören HTML, CSS und Grafiken zu den Grundwerkzeugen des Webdesigns.

HTML / XHTML

HyperText Markup Language – HTML oder auch Extensible HyperText Markup Language -XHTML Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser (z.B. Internet Explorer, Firefox etc.) dargestellt. Diese Dateien enthalten i.d.R. den Content und Informationen zur Darstellung, sowie einige Informationen z.B. für Suchmaschinen.

Normalerweise enthalten HTML / XHTML Dokumente keine direkten Informationen zum Layout, sondern es wird nur festgelegt dass dieser Text fett sein soll. Was wir aber als fett verstehen (Schriftgrösse, Schriftfarbe, Abstand usw.) wird idealerweise über die CSS Datei definiert:

CSS – Cascading Style Sheets

CSS gilt heutzutage als die Standard-Stylesheetsprache für das Web. In dieser CSS Datei wird das komplette Layout genau definiert. Also nicht nur der fette Text aus dem obigen Dokument wird genau deklariert, sondern auch der Seitenhintergrund, die Navigation etc.

Mit HTML / XHTML und CSS können statische Webseiten erstellen werden. Ohne das die Dateien manuell geändert werden, wird sich der Seiteninhalt jedoch nicht ändern.

Javascript und AJAX

Javascript bzw. AJAX sind Programme, die auf dem PC ablaufen. Nachteil: das i.d.R. zwar sehr kleine Programm muss erstmal auf den PC übertragen werden, es stellt somit ein Sicherheitsrisko dar. Vorteil: Ist die Javascript Datei auf dem PC des Surfers müssen Änderungen auf der geladenen Seite nicht mehr an den Server gemeldet werden. Die Layoutänderungen beispielsweise erfolgen lokal auf dem PC mit Hilfe des Javascript und das sehr schnell.

Beispiel:

Wird eine Uhrzeit mit Javascript auf dem Bildschirm angezeigt, kann dies (ohne Tricks) nur über die PC Uhrzeit erfolgen. Ist die Uhrzeit auf dem PC falsch eingestellt, stimmt auch die mit Javascript angezeigte Zeit nicht. Ist Javascript aus Sicherheitsgründen auf dem PC deaktiviert, wird gar keine Uhrzeit angezeigt.

AJAX ermöglicht zudem eine asyncrone Datenübertragung zwischen Server und PC. Somit ist es möglich, neue Daten via XML vom Server zu holen, ohne die komplette Seite neu zu laden. Dadurch werden Ladezeiten und somit Wartezeiten, sowie Traffic eingespart.

PHP

PHP ist eine Scriptsprache die im Gegensatz zu Javascript / Ajax nicht auf dem PC, sondern auf dem Webserver ausgeführt wird. Nachteil: Eine Änderung eines bestimmten Zustandes, der eine Änderung in der Darstellung ergeben soll, muss erst an den Webserver gemeldet werden, dieser führt das Programm aus und liefert das Ergebnis zurück an den Browser. Vorteil: In Verbindung mit mySQL Datenbanken können so sehr komplexe Anwendungen realisiert werden.

Beispiel:

Eine von PHP angezeigte Uhrzeit stammt immer vom Webserver – somit ist diese immer gleich (richtig/falsch), unabhängig was auf dem PC eingestellt wurde. Daher kann PHP eine im Vergleich zu Javascript / Ajax gleichbleibende Ergebnisqualität gewährleisten.

Mit Javascript, AJAX und PHP entstehen aus statischen, dynamische Seiten. Javascript, PHP und Co. können die Ausgabe von HTML/XHTML und CSS (unsere statischen Elemente) beeinflussen und somit von Fall zu Fall verändern.

Schwierigkeiten des Webdesign

Die Schwierigkeit beim Webdesign ist die Einhaltung von Webstandards unter dem Aspekt, dass der Seiteninhalt auch bei unterschiedlichen Browsertypen (Firefox, Internet Explorer, Opera usw.) möglichst einheitlich daherkommt. Die Einhaltung von Webstandards trägt massgeblich zum barrierefreien Internet bei – was bedeutet, dass die Webseiten vom Webdesign so gestaltet sind, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können.

Hinzu kommt die Berücksichtigung unterschiedlichster Bildschirmgrößen und der damit verbundenen kleinstmöglichen Bildschirmauflösungen – wobei heute in der Regel nicht mehr auf Seitenauflösungen von 800×600 Rücksicht genommen wird. Zwar steckt das mobile Surfen mit dem Handy heute noch in den Kinderschuhen, aber dennoch lohnt sich eine Optimierung im Webdesign für die Darstellung auf mobilen Endgeräten.

Und somit kommen wir auch zum Thema Dateigrössen. Heute verfügen schon sehr viele Haushalte über einen Breitbandanschluss, aber dennoch ist bei Grafiken und Fotos, bzw. Medien im allgemeinen auf die Dateigrösse zu achten. Grosse Dateien führen mitunter zu längeren Ladezeiten und erhöhen den Traffic unnötig – dieses Thema ist vor allem im Hinblick auf mobile Endgerät wieder ein Thema. Daher gilt heute, wie zu Zeiten des analogen Internetanschlusses: Das Webdesign muss die Dateigröße betreffend schlank bleiben!

Ziele des Webdesign

Neben der reinen Optik geht es bei der Gestaltung von Webseiten, vor allem um Nutzerfreundlichkeit oder zu neudeutsch: Usability. Ein Webdesigner muss somit auch immer die Benutzerfreundlichkeit der Seiten im Auge behalten. Sind in einem Text zu viele Wahlmöglichkeiten (u.a. Links) vorhanden, kann dies zu einer Desorientierung, dem scherzhafter Weise genannten "Lost in Hyperspace" führen.

Aber alleine diese Merkmale für das Webdesign reichen nicht aus, um eine Seite erfolgreich im Internet zu platzieren und zu vermarkten. Es gilt auch relevante Texte für den Besucher zu gestalten, die sowohl für den Besucher selbst, aber auch für Suchmaschinen lesbar sein sollen.

Wie Sie sehen, ist Webdesign mehr als nur das einfache Erstellen einer Webseite!

 

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